Meine Schwester, die Serienmörderin

Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön -- und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist -- und wen sie hier …

Livre relié, 236 pages

Langue : German

Publié 16 avril 2020 par Blumenbar.

Déplier
ISBN :
978-3-351-05074-0
ISBN copié !
Numéro OCLC :
1327676871
GoodReads:
51261740

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Critiques

A fun read

A very enjoyable book: original, funny, engrossing. At its core is the relationship between two sisters, Korede, tall - with unremarkable looks, an obsession for tidiness, and a strong sense of duty- and Ayoola, pretty, superficial, self-centered but devoted to her sister, and a serial-killer. T says it has won a lot of prizes that maybe would be better spent on more literary works. It's true that there isn't necessary a message or a second layer of meaning to give the book depth, but the first layer, so to speak, is never banal. I enjoyed how unlikeable but three dimensional everyone was. For example Dr. Perfect, the love interest of Korede who falls for Ayoola and turns out to be not so perfect after all. There's a great scene where Korede asks him what he likes about Ayoola, and cannot think of anything. Meanwhile Korede, who loves and hates Ayoola …

Titel klingt spannender als die Umsetzung ist

Ich mochte das Setting ganz gerne und wollte natürlich wissen, wie es weitergeht mit den zwei Schwesten. Leider haben mich zwei Sachen stark gestört, wie so ein durchgehendes, leises Kratzen von Fingernägeln auf Tafel in Hintergrund des Hörbuchs:

  1. Oh my goth ist dieses Universum cis und hetig. Ich kann mich einfach nicht auf Geschichten in Universen einlassen, wo alle hetero sind, alle Frauen sich „ganz natürlich“ in Frauenrollenklischees verirren und die ganze Zeit über Typen nachdenken, ohne jede Reflektion (die über „Typen wollen immer nur das eine“ hinaus geht). Bizarr, so hetige Parallelwelten.

  2. Ich fand das Hadern der Erzählerin, der klugen aber nicht hübschen der beiden Schwester, eigentlich ganz gut und relatable. Und ich find es ja auch gut, wenn die Protagonist_innen, mit denen wir uns indentifizieren als Lesende, nicht perfekt sondern sogar hypokritisch (wie heißt n das auf Deutsch?) sind. Aaaaaber dieser ganze …